25.02.2022

Briefe



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ID: 7778
Geschrieben am: Dienstag 10.02.1880
 

Frkf. a/m d. 10 Febr 1880.
Lieber Volkland
hier sind die Partitur und Stimmen, 12 Streich- und 9 Blasinstrumente; möchten Sie noch ein Quartett mehr haben, so schreiben Sie eine Karte und bitten Hiller darum, der es uns |2| gewiß gern borgt.
Den Brief Ihrer lieben ┌Frau ┐ erhielt ich eben, also Montag Bernulli Dienstag ┌Mittag ┐ etwa Heussler-Burkhard oder Donnerstag Abend? ┌stellen Sie es ihr frei┐ ich möchte doch den Morgen nach dem Quartett nicht gern gleich fort.
|3| Wegen des Quartett-Programms lassen Sie mir zur Entscheidung noch etwas Zeit – ich möchte doch sehr gern Brahms Gmoll Quartett spielen, will es mir aber erst ’mal wieder ansehen. Was meinen Sie dazu, ist es nicht das Gefälligere für’s Publikum? |4| Dann eine Frage: habe ich ’mal die Gavotte v. Gluck gespielt? wenn nicht möchte ich sie zum Concert unter den Soli’s bringen. Per Karte ein Wort darüber bitte. Mit Rhonus werde ich thuen wie Ihre liebe Frau sagt. Grüßen Sie sie mir herzlichst!
Getreu Ihre
Cl. Sch.
Sonntag nach dem Concert machen Sie es ganz wie Sie es gern mögen.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Volkland, Alfred (1639)
  Empfangsort: Basel
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 10
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Theodor Kirchner, Alfred Volkland und anderen Korrespondenten in der Schweiz / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller / Dohr / Erschienen: 2022
ISBN: 978-3-86846-021-6
313f.

  Standort/Quelle:*) D-F, s: Autogr. K. Schumann, Nr. 71
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 



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