19.12.2019

Briefe



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ID: 21783 Brieftext


Geschrieben am: Montag 13.05.1895
 

Frkf. d. 13 Mai 1895.
Liebe Mathilde, Ihren lieben langen Brief kann ich nicht beantworten, wie ich möchte, ich muß alles erzählen lassen, bis wir uns sprechen, will Ihnen heute nur mittheilen, daß wir vom 20 Juni an wieder i. Interl. zu sein hoffen. Unser Logie haben wir aber nicht wieder, da die Besitzerin schwer krank dort liegt, aber wir haben die Ite Etage beim Zahnarzt Aemmer, die jedenfalls hübsch ist, u. doch beinahe so liegt, wie die von Sterchi, dazu ruhiger und weniger staubig gelegen ist. – Wie steht es nun mit Ihnen? wenn [sic] kommen Sie wieder? Man soll im Schweizer Hof so sehr gut sein [freilich theuerer.] – das wäre dann auch nahe von uns, nur getrennt durch die Allee. Bald hofft von Ihnen wieder zu hören Ihre
alt ergb Clara Sch.
Fraeulein Mathilde Wendt.
Berlin.
173 alte Jacobstraße
III

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Wendt, Mathilde (1688)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 14
Briefwechsel Clara Schumanns mit Mathilde Wendt und Malwine Jungius sowie Gustav Wendt / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2011
ISBN: 978-3-86846-025-4
341
 



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