19.12.2019

Briefe



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ID: 32 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 02.05.1849
 

[Auszug RSA IV/3/1,2, S. 181:]

[...]Mit vielem Dank für Ihren letzten Brief erhalten Sie beifolgend den Clavierauszug und die Singstimmen zu Op. 71, das Ihnen wie mir ein freudebringendes sein möchte. "Adventlied", wie es Rückert selbst genannt, wollte ich es nicht nennen, weil dies an eine bestimmte Jahreszeit erinnert und die Aufführung des Stückes dadurch gewißermaßen an eine Zeit gebannt wäre. "Cantate" ist ein ziemlich verbrauchtes Wort - und so blieb mir nichts als das einfache: "Geistliches Gedicht", womit Sie, wie ich wünsche, vielleicht einverstanden sein werden. Zum Stich wüßte ich nichts besonderes zu bemerken. Das Format wird natürlich [ein] aufrecht stehendes. Wollten Sie vor allem die Stimmen in Arbeit geben, und könnte ich davon bald Correctur erhalten, so sollte es mir lieb sein, um bald wieder bei meinem Verein das Stück vornehmen zu können.
Vom Honorar wollten Sie gefälligst die Schuld des Chorgesangvereins für Musikalien abziehen und mir eine Quittung über die erhaltene ganze Summe ausstellen. Irre ich nicht, so schulde ich selbst auch Ihnen noch Einiges für die engl. Ausgabe v. Händel - auch dies laßen Sie gef. in Abzug bringen, damit wir ganz in's Reine kommen. [...]

  Absender: Schumann, Robert (1455)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Härtel, Hermann (617)
  Empfänger-Institution: Breitkopf & Härtel
  Empfangsort:
 



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