19.12.2019

Briefe



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ID: 36 Brieftext


Geschrieben am: Montag 24.02.1851
 

Briefe NF, 2/1904, S. 468 [gek.]
Düsseldorf, den 24sten Febr. 1851
... Noch erlaube ich mir ein Manuscript eines jungen, hier lebenden höchst talenvollen Musikers, J. Tausch, beizulegen, der von Mendelssohn noch hierher empfohlen wurde. Ich glaube nicht, daß Gefahr dabei ist, wenn Sie es in Verlag nähmen, wozu ich denn das Meinige beitragen möchte.
Ich habe gesehen, daß mir Gade eine [Violin-] Sonate [D moll, Op. 21] dedicirt hat, die bei Ihnen erschienen. Sie senden mir wohl gelegentlich ein Exemplar...
Noch fällt mir ein: Ein junger Componist in Göttingen Namens G. Jansen hat mir ein Arrangement meiner 1sten Symphonie für 8 Hände auf 2 Pianofortes zugeschickt, das sich ganz vortrefflich ausnimmt. Haben Sie vielleicht Lust, den Druck zu übernehmen, so schreiben Sie mir ein Wort...

[Auszug RSA I/3, S. 246, Anm. 84:]

[...], achthändiges Arrang.[ement] d. 1sten Symphonie v. Jansen. [...]


RSA VI/6,2, S. 27 [gek.]

Düsseldorf den 24sten Febr 1851.
Geehrter Herr Doctor,
Sie erhalten hier endlich die Mignon vollständig. Die letzte Zeit hatte alle meine Kräfte in anderer Weise so in Anspruch genommen, daß ich leider erst jetzt mit der Arbeit fertig wurde. Wegen der Druckeinrichtung und Ausstattung habe ich hier und da eine Bemerkung im Manuscript gemacht. Daß Sie die Iste Abtheilung jedenfalls so einrichten, daß die Nummern auch einzeln zu haben sind, versthet sich wohl von selbst.
[...]
Dr. Frege's grüßen Sie auch vielmals; es sollte mich freuen, etwas über die Mignonaufführung zu erfahren.
In freundschaftlicher Ergebenheit
R. Schumann

  Absender: Schumann, Robert (1455)
  Absendeort: Düsseldorf
  Empfänger: Härtel, Hermann (617)
  Empfänger-Institution: Breitkopf & Härtel
  Empfangsort:
 



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