19.12.2019

Briefe



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ID: 10833 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 24.11.1876
 

Berlin d. 24ten Nov. 76. 11, In den Zelten.

Lieber Herr Röntgen,

Ich hatte [sic] sehr große Lust, das F moll Quintett von Brahms und ein größeres Soloclavierstück meines Mannes zu spielen, wozu ich in Orchesterconzerten nie Gelegenheit habe. Ich dachte erst an die symphonischen Etüden; da Sie aber, außer meinem Ensemble noch zwei Quartette spielen, so wird der Carnaval, als ein heiteres Stück wohl besser am Platze sein. Es wäre mir lieb, sagten Sie mir noch ein Wort hierher, ob Sie einverstanden sind. In der Freude, Sie und die lieben Ihrigen bald zu sehen Ihre herzlich
ergebene
Clara Schumann.

Sie würden es wohl einrichten können, daß, wenn das Quartett Sonnabend ist, wir Freitag Nachmittag probiren, oder ist es Sonntag oder Montag, was mir, weil nicht so nahe auf das Conzert noch lieber wäre, denn die Probe Sonnabend machten.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Berlin
  Empfänger: Röntgen, Engelbert (13775)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
783f.
 



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