19.12.2019

Briefe



Rückwärts
	
ID: 12106 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 28.01.1887
 

den 28ten I. 87.

Geehrter Herr Henkel!

Auf Ihre freundlichen Zeilen erwiedere ich Ihnen, daß ich nichts dagegen habe, wenn Schüler in der Probe, die einstweilen auf Mittwoch 10 Uhr festgesetzt ist, zuhören, aber Sie müssen sich deßhalb an den Vorstand des Museums wenden; denn ich habe schon immer Umstände gehabt wegen der wenigen Schüler von mir und weiß nicht, ob der Musikdirektor Müller gerne so viel Publikum in die Vorprobe zu lassen wird. Es ist mir aus dem Grunde immer sehr leid, daß ich nicht in der Hauptprobe spielen kann, aber dies würde mich zusehr anstrengen.
Mit freundlichem Gruße an Sie und die lieben Ihrigen
Ihre
altergebene
Clara Schumann.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Henkel, Heinrich (2405)
  Empfangsort: Frankfurt a.M.
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 16
Robert und Clara Schumanns mit Bernhard Scholz und anderen Korrespondenten in Frankfurt am Main / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Anselm Eber / Dohr / Erschienen: 2020
ISBN: 978-3-86846-027-8
621
 



Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten (Mehr Informationen).
Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie bitte der Cookie-Nutzung zu. Ich stimme zu.