25.02.2022

Briefe



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ID: 12567
Geschrieben am: Freitag 04.04.1890
 

Baden d. 4 April 90

Lieber Herr und Frau Steinmetz,
Ihre mir freundlichst zugesandten Briefe über die liebe, verehrte Mutter, habe ich mit tiefster Rührung gelesen! ich konnte sie mir so ganz vorstellen in ihrer milden, |2| wohlwollenden Weise! daß sie aber doch recht viel noch gelitten, durch die geistige Frische sich so recht doch der körperlichen Hinfälligkeit bewusst werden musste, hat mich wahrhaft geschmerzt. Ich hätte Ihnen dies längst geschrieben, aber, ich war wieder recht unwohl, weshalb mich |3|auch der Arzt für 8 Tage hierher geschickt hat. Ich fühle mich schon besser, wenngleich es noch recht kalt ist. Bis zum 9ten d. A. denken wir wieder zurück zu sein, um dann noch bis Ende Juni in Frkf. zu bleiben. Später geht es wieder nach Franzenbad u Obersalzberg. Sähen wir Sie doch da einmal wieder! |4|
Was haben Sie für dem Sommer vor?
In der Hoffnung daß wir uns irgend wo begegnen grüßt Sie Beide
Ihre herzlich ergebene Clara Schumann
Die Töchter grüßen ebenfalls herzlich.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Baden-Baden
  Empfänger: Steinmetz, Heinrich u. Maria (3003)
  Empfangsort:

  Standort/Quelle:*) D-DÜhh, s: 51.2399
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 



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