19.12.2019

Briefe



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ID: 12938 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 30.09.1892
 

Frkf. d. 30 Septb. 92.

Liebe Frau Franz,
ich kann Ihnen nur ein kurzes Dankeswort für Ihre guten Wünsche zu meinem Geburtstag sagen, es liegt mir so Vieles jetzt auf, daß ich die vielen Theilnamsbeweise [sic] nicht beantworten kann, wie ich möchte. Haben Sie Nachsicht! – Eben sind wir wieder in unser „Heim“ eingezogen, |2| was Alles zu erledigen hat sich da angesammelt, nach 4 Monaten Abwesenheit. Leider bin ich von meinen Leiden Keines losgeworden, aber meine Nerven sind besser – das ist Etwas.
Viele, viele herzliche Grüße an Sie und das liebe Clärchen.
Bleiben Sie gut
Ihrer
alten
Clara Schumann.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Franz, Anna geb. Wittgenstein (478)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 4
Briefwechsel Clara Schumanns mit Maria und Richard Fellinger, Anna Franz geb. Wittgenstein, Max Kalbeck und anderen Korrespondenten in Österreich / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz, Anselm Eber und Thomas Synofzik / Dohr / Erschienen: 2020
ISBN: 978-3-86846-015-5
486f.
 



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