19.12.2019

Briefe



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ID: 18248 Brieftext


Geschrieben am: Donnerstag 01.11.1888
 

Ihrer Hochwohlgeboren

Frau Dr. Clara Schumann Hier.

Hochgeehrte Frau Dr. Schumann!

Sie haben die ausserordentliche Güte gehabt, dem Pensionsfond des Theaterorchesters den Betrag von M 500.– übermitteln zu lassen. Einer solchen Handlungsweise gegenüber giebt es nicht viel Worte. Zu den Gefühlen begeisterter Verehrung für Ihre hohe Künstlerschaft gesellt sich bei uns unbegrenzte Dankbarkeit für Ihr edles menschliches Denken. Möge es Ihnen noch recht lange vergönnt sein, der Kunst zu dienen, deren edelste Priesterin Sie sind, damit Ihnen noch recht oft Verehrung und Dankbarkeit bezeugen können
die Sie hochachtenden Mitglieder d. Theaterorchesters
u. i. d. N.
Leo Einzig.

Frankfurt a/M 1.11.88.

  Absender: Einzig, Leo (415)
  Absender-Institution: Stadttheater / Orchester
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 16
Robert und Clara Schumanns mit Bernhard Scholz und anderen Korrespondenten in Frankfurt am Main / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Anselm Eber / Dohr / Erschienen: 2020
ISBN: 978-3-86846-027-8
834
 



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