25.02.2022

Briefe



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ID: 20600
Geschrieben am: Freitag 19.02.1847
 

Hochgeehrter Herr Professor,

Sie wollten die Güte haben, wegen Überlaßung des Saales der Singakademie zu einem Concert für meine Frau sich zu erkundigen, weshalb ich im Namen der letzteren Sie um freundliche Auskunft bitte, ob wir ihn zu Montag den 1ten März erhalten könnten, und vielleicht durch Ihren Einfluß und in Rücksicht der Umstände zu einem nicht zu hohen Preis?
Der verehrlichen Singakademie wünschte ich so gern persönlich noch zu danken für ihre Unterstützung am vorgestrigen Abend - ginge es vielleicht in ihrer nächsten Dienstagversammlung?
So vielfach bin ich gefragt worden, ob die Peri nicht noch einmal vielleicht aufgeführt werden könnte, wie ich denn mit Freuden bemerke, daß die liebliche orientalische Fee Spuren ihrer Gegenwart hier und da hinterlassen. Aber sie noch einmal in's Leben zu rufen, bedürfte es wohl der Hand einer andern gütigen Fee - und so will ich mich denn mit der Zukunft trösten und wünschen, daß sich Wohlwollende auch in späterer Zeit manchmal des zarten Wesens erinnern möchten.
In steter Hochachtung
Ihr ergebener
R. Schumann.

D. 19te Februar 47.
Jetzt im Schweizerhof Nr.6.

  Absender: Schumann, Robert (1455)
  Absendeort: Berlin
  Empfänger: Rungenhagen, Carl Friedrich (1309)
  Empfangsort: Berlin

  Standort/Quelle:*)
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 



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