19.12.2019

Briefe



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ID: 20743 Brieftext


Geschrieben am: Montag 18.05.1846
 

Verehrtester Herr,
mein Mann, der Sie freundlichst grüßen läßt, trägt mir auf Ihnen zu sagen, wie sehr er bedauert, Sie noch nicht wieder gesehen zu haben; wir wären schon zu Ihnen gekommen, wäre nicht sein Unwohlseyn so hartnäckig, daß er noch immer nicht ausgehen konnte. Er läßt Sie nun bitten, ob Sie ihm wohl das neulich versprochene Buch senden wollen?
Bald, hoffe ich, werden wir Sie sehen, und Ihnen dann nochmals danken für den freundlichen Besuch neulich.
Ihrer lieben Frau bitte ich mich zu empfehlen und versichert zu seyn der aufrichtigsten Hochachtung
Ihrer
ergebenen
Clara Schumann.

Montag d. 18 Mai.

Sr Wohlgeboren
Herrn
Herrn R. Reinich [sic].
Hier.
Aeußere Rampische
Gasse, vor dem Schlage.
Franco

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Reinick, Robert (1246)
  Empfangsort: Dresden
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 6
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Eduard Bendemann, Julius Hübner, Johann Peter Lyser und anderen Dresdner Künstlern / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Renate Brunner, Michael Heinemann, Irmgard Knechtges-Obrecht, Klaus Martin Kopitz und Annegret Rosenmüller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86846-017-9
809f.
 



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