19.12.2019

Briefe



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ID: 2742 Brieftext


Geschrieben am: Dienstag 10.08.1847
 

H Dr Schumann Wohlgeb
Geehrtester Freund,
Ob nächsten Sonntag noch etwas sein wird, weiß ich nicht; es hängt vom Dableiben der Fremden ab. Vielleicht das Festmahl. Freitag u Sonnabend ist die Hauptsache. Freitag Vormittag Besprechung, Nachmittag Musik (Götze singt auch einige Lieder von Ihnen) Sonnabend Vormittag Besprechung. Nachmittag Vorlesungen. Abends Orgelspiel.
Ihre Motionen werde ich übernehmen; (Freitag Vormittag); mit einer derselben werde ich anfangen. Allerdings sollte die Wahl usw. zugleich von den Fremden ausgehen. Daß wir sie vorausgenommen haben, geschah aus Rücksichten auf die Zeit. Wir Hiesigen haben 8 zweistündige Berathungen gehalten, um Alles ins Klare zu bringen. Die ganze Zeit der Versammlung würde sonst mit Vorarbeiten hingegangen sein. Suchen Sie ja zu kommen; Sie leisten der Sache einen Dienst; u sie kann folgenreich werden. Suchen Sie auch Hiller, der es ziemlich bestimmt zugesagt hatte, zu bestimmen.
Ihr
Brendel

Dienstag.

Sr Wohlgeboren
Herrn Dr. Robert Schumann
Tonkünstler
in
Dresden
Neue Reitbahngasse
frei

  Absender: Brendel, Franz (261)
  Absendeort:
  Empfänger: Schumann, Robert (14753)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 5
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Franz Brendel, Hermann Levi, Franz Liszt, Richard Pohl und Richard Wagner / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Thomas Synofzik, Axel Schröter und Klaus Döge / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86846-016-2
263f.
 



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