19.12.2019

Briefe



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ID: 4116 Brieftext


Geschrieben am: Dienstag 31.10.1843
 

Liebster Schumann!

Wie gern ich Ihnen die Thomaner schickten möchte, zu jeder Zeit u in jeder Zahl, können Sie glauben ohne daß ichs erst versichere. Es bedarf aber wenn die Schüler bei Extraconcerten mitwirken sollen, der besondern Genehmigung des Rectors – wie sie uns gestern z.B. von den Mitgliedern des Orchesters erbeten worden war. Ein Anderes ist, wenn sie bezahlt werden, dann kostet aber jeder Schüler 12 g (wovon der Schüler 4 g erhält, 8 g in die Casse kommen) das ist aber bei einer größern Zahl etwas zu viel. Wenn Sie mit einigen Worten, schriftlich oder mündlich sich an den Rector, Professor Stallbaum wenden wollten, so glaube ich nicht daß er es versagen würde. Mögten Sie dies vielleicht noch vor der heutigen Probe thun, damit man der Schüler sicher wäre. – Ich freue mich sehr darauf Ihre schöne Musik einmal mit Allem und im Zusammenhange zu hören. Mit meinen u meiner Frau besten Empfehlungen an Sie Beide

Ihr
M Hauptmann

d. 31 Oct. 43.

Herrn Dr. Robert Schumann
Wohlgeb.

[BV-E, Nr. 2739:] M. Hauptmann. [Versand:] d. G. [beantwortet:] +

  Absender: Hauptmann, Moritz (630)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (15143)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
472f.
 



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