19.12.2019

Briefe



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ID: 5956 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 30.03.1838
 

Robert Schumann!
Hat mir doch wieder die ganze poetische Spielerei über die Novello, die mir so viel Spaß machte gestrichen! – Na, nun will ich doch aber auch so langweilig schreiben, wie Rellstab nur in seinen besten Tagen es gekonnt. Uebrigens will ich all mein gestrichenes Manuscript wieder – oder wenigstens abgeschrieben haben, ich kann da noch allerlei Schnurrpfeifereien draus machen. Hier ist nun neues, das um schleunige Aufnahme und sorgfältige Correcktur bittet. Nächstens über die Aufführung der Akademie, des Möser, Zimmermann usw. einen Gesammtartikel.
Oswald Lorenz bitte ich zu grüßen und größter Achtung zu versichern. Zur nächsten Liederschau empfehle ich ihm bestens drei Hefte en bloc von mir vorzunehmen, es sind: |2|
Op. 18 „Liebesleid und Lust“ Br. et Härtel
Op. 19 „Seraphina“ Bonn, Simrock
Op. 22 „Wanderschaft und Heimath“ Schlesinger
alles ist fertig und zu haben.
Bekomme ich nun bald einen Brief und Antwort auf tausend Fragen? Wie? Beikommenden Brief bitte ich gefälligst gleich an seine Adresse gelangen zu lassen.

Ihr eigenster
F. H. Truhn

Berlin, 30ten März 1838.

Taubert grüßt herzlich!
Mein Gott! ich hätt’ es bald vergessen: es ist eine Tochter geworden, und soll Anne, Marie, Rosalie getauft werden. Das Gratuliren erlasse ich Ihnen dankbar.

[BV-E, Nr. 911:] Mit Correspondenz.

  Absender: Truhn, Friedrich Hieronymus (1602)
  Absendeort: Berlin
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  SBE: II.17, S. 773
 



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