19.12.2019

Briefe



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ID: 6622 Brieftext


Geschrieben am: Dienstag 11.08.1835
 

Verehrter Herr
ich sende den Bericht mit gegen fünf ausgestrichnen Seiten zurück, auch habe ich bis Ende Juli fortgeführt. Ist ┌es ┐ Ihnen für fünf Monate Dres¬dens noch zu viel, ersuche ich Sie, selbst zu kürzen, denn ich habe zum Überarbeiten keine Zeit.
Noch ersuche ich Sie mir zu melden, ob Sie es genehmigen in Ihre Zeitsch. einen Aufsatz mit meinem Namen u. Belegen |2| anerkannter Musiker gegen Reißiger aufzunehmen.
Auch bitt ich sehr, daß Sie über Rastrellis Oper „Bertha“ keinen Be¬richt außer von mir aufnehmen, denn ich fürchte mit Gewißheit es wird sich Einer sehr bemühen diese Oper schlecht zu machen. Könnten Sie dieselbe bitte an H. D. Herloßsohn ergehen lassen, thäten sie mir einen großen Gefallen. Nicht wahr, was ich Ihnen über „Bertha“ sende, drucken Sie sogleich?
Noch frage ich an, ob Sie vielleicht 2 Manuscripte von mir, eine Sin¬fonie u. eine Missa solennis beurtheilen wollen.
|3| Sie würden mich sehr erfreuen würden Sie die Novelle „Der Frei¬schütz“ von Karol. Leonhardt, aufnehmen.
In Hoffnung der gütigen Beantwortung meiner Fragen, verharrt
Hochachtungsvoll
Ihr
KEHering.
Dresden, 11t Aug. 1835.

  Absender: Hering, Karl Eduard (674)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 22
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Korrespondenten in Dresden / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Carlos Lozano Fernandez und Renate Brunner / Dohr / Erschienen: 2021
ISBN: 978-3-86846-032-2
230 f.
 



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