19.12.2019

Briefe



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ID: 6935 Brieftext


Geschrieben am: Donnerstag 21.05.1840
 

Der Minister meiner auswendigen Angelegenheiten macht mir in einer mehr industriellen als diplomatischen Note, in welcher er die Schwefel-, Zucker- u. Emancipationsfragen ganz übergehend, höchst unzeitgemäß an Knopf-, Tuch-, Zwirn- und Seidefragen haften bleibt, Eröffnungen, in deren Folge ich in die höchst sonderbare Nothwendigkeit gesetzt bin, eine gewisse Anzahl rh. vorausgaben zu sollen, deren Vereinnahmung nicht stattgefunden, welche überhaupt nur etwas Illusorisches, ein Gedachtes, Gesetztes ist: – gesetzt daß ich sie einnähme! Könnte ich denn nun von Ihnen vielleicht irgend ein hohes Haupt gewinnen; sei es ein Friedrich, Louis, Georg oder Heinrich? Ich würde mich selbst entschließen können, die Vermittlung eines hannöverschen Dickschädels nicht abzuweisen. Heut abends am gewohnten Orte, wenn ich den Tag über Sie nicht sehen sollte, können <>unsre Verhandlung über die Sache weiterspinnen.
O. L.

H
Dr. Schumann
Wohlgeb.
hier

  Absender: Lorenz, Oswald (972)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort:
  SBE: II.19, S. 729f.
 



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