19.12.2019

Briefe



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ID: 7012 Brieftext


Geschrieben am: Samstag 15.10.1853
 

Mein lieber Schumann!

Du hast mich durch die Dedikation Deiner Sonate ebenso sehr erfreut als geehrt. Nimm meinen innigsten Dank dafür so wie für die herzlichen Zeilen welche das schöne Exemplar begleiteten. Laß nur bald die andre Sendung nachfolgen, auf die ich mich sehr freue und die ich zu errathen glaube. Im 2t Ab Conc. machten wir Deine Es dur Symphonie. Wir haben 2 sorgfältige Proben gehalten und ich glaube daß Du mit der Aufführung zufrieden gewesen sein würdest. Es heißt hier daß Du bald mit Deiner lieben Frau kommen würdest; ich spare die neue Symph: bis zu diesem Zeitpunkt auf damit Du sie selbst einstudiren u. dirigiren kannst. Nochmals tausend Dank und die herzlichsten Grüsse von meiner Frau an Dich u Deine verehrte Frau von Deinem alten und treuen Freunde
Ferdinand David

Leipzig 15. Oct. 1853.

  Absender: David, Ferdinand (339)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (15143)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
339f.
 



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