19.12.2019

Briefe



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ID: 763 Brieftext


Geschrieben am: Samstag 19.10.1850
 

Lieber Reinecke,

Beifolgendes Heft nehmen Sie als Zeichen meiner Lieb - und Werthschätzung freundlich an! – Ich hatte längst im Sinne, Ihnen zu schreiben; viele Geschäfte und Arbeiten hinderten mich daran – und auch dies wenige heut muß Ihre Nachsicht in Anspruch nehmen. Seitdem hat sich der Plan, den ich hatte, Sie vielleicht uns und Wasielewski näher zu bringen, zerschlagen. Es nützt jetzt nichts, wenn ich Ihnen die Sache weiter auseinander setzen wollte. Vielleicht bald mündlich. Töpken grüßen Sie herzlich – sagen ihm auch, daß, da mir die Cigarrenproben so lange ausgeblieben, ich mir eine andere Quelle ausfindig gemacht. Ich danke Töpken vielmals für seine Bemühung. Kommen Sie oft in das Finke’sche Haus? Gewiß. Dann bringen Sie uns bei ihnen in Erinnerung. Auch Nachrichten über Ihr sonstiges Wirken und Thun sehe ich von Ihnen entgegen; geben Sie mir sie bald und gedenken immer
Ihres
ergebenen
R. Schumann

Düsseldorf d. 19ten Oct. 1850

[Beilage]
Carl Reinecke in freundschaftlicher Hochschätzung von Robert Schumann.
Düsseldorf. d. 8 Oct. 1850.

[BV-A, Nr. 1723, dat.9 18. Oktober 1850:] Reinecke desgl. [Bemerkung:] Mit „Fugen“. –

  Absender: Schumann, Robert (1455)
  Absendeort: Düsseldorf
  Empfänger: Reinecke, Carl (1243)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
728f.
 



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