15.07.2019

Briefe



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ID: 11328 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 23.06.1880
 

Frkf. a/m d. 23 Juni 1880.
Liebste Frau Berna
einen Dankesgruß muß ich Ihnen noch senden für die liebevolle Aufnahme wieder, und – die Geduld mit mir alten Quängelfritzen (ein sächs. Ausdruck). Könnte ich Ihnen doch ’mal Freude machen ohne Mühe! Ich hatte noch 2 Tage viel zu leiden – jetzt geht es etwas besser, nun hat aber Eugenie Malheur gehabt – so soll man eben nie der Sorgen ledig werden.
Bitte, senden Sie mir gelegentlich die Reden von Schaaffhausen – ich möchte sie gern, bevor ich reise, zurück haben. –
Gestern und heute kamen hoffnungsvolle Töchter! ach, wäre ich so hoffnungsvoll wie sie!
Addio, liebe Frau Berna – wir sehen uns doch noch. An Betty Herzliches, ich kann ihr heute nicht schreiben, habe zu viel zu thuen, sitze wie angenagelt am Schreibtisch, seit ich wieder zurück bin.
Von Herzen mit Grüßen und Dank der Kinder
Ihre
Clara Sch.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Oriola, Marie von, geb. Christ, verh. Berna (2699)
  Empfangsort:
  SBE: II.12, S. 501f.
 



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