25.02.2022

Briefe



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ID: 11428
Geschrieben am: Donnerstag 30.06.1881
 

Frkf. d. 30 Juni 81
Liebste Frau Gräfin,
Sie haben uns so freundlich überrascht, so reizend, und noch habe ich Sie nicht gesehen! ich möchte nicht von hier reisen ohne daß dies geschehen, und bitte Sie uns eine Stunde zu bestimmen wo wir Sie und Ihren Herrn Gemahl bei uns sehen können. Wollen Sie zu uns um 6 Uhr (nach meiner Sprechstunde damit uns Niemand stört) zum Thee Beide kommen? oder paßt es Ihnen, daß Sie später kommen besser, und Sie essen dann so einfach bürgerlich, wie früher, mit uns? bitte, bestimmen Sie Tag und Stunde, wir können bis (inclus.) Dienstag jeden Tag. Wir können Ihnen aber nichts bieten, sondern fänden Sie uns allein. Ob das Ihrem Hrn. Gemahl nicht zu langweilig sein wird? aber so gern hätten wir Sie ohne Fremde! Nochmals wärmsten Dank für Alles, auch Ihre lieben Zeilen
von Ihrer Cl. Sch.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Oriola, Marie von, geb. Christ, verh. Berna (2699)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 12
Briefwechsel Clara Schumanns mit Landgräfin Anna von Hessen, Marie von Oriola und anderen Angehörigen deutscher Adelshäuser / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86846-023-0
515

  Standort/Quelle:*) D-DÜhh, s: 67.6395
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 

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