19.12.2019

Briefe



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ID: 11650 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 04.02.1883
 

Frankf. d 4/2 83
Lieber Herr Levy
wir reisen Dienstag d. 6ten Morgens 8–40 von hier und hoffen 8 Uhr 50 am Anhalter Bahnhof anzukommen. Ferdinand schrieb mir von einem Zug über Nordhausen, Charlottenburg dieser geht aber eine Stunde länger, früher von hier, daher ich den andren, auch alt gewohnten, vorziehe. Machen Sie ja mit Abendbrod keine Umstände, ein Cottelets genügt für den Abend – ich darf Abends überhaupt nur wenig essen, auch wird es beinah 10 Uhr bis man zum Essen kommt. Dann noch die Bitte, warten Sie ja nicht mit dem Abendbrod auf uns, überhaupt, machen Sie keine Umstände, ich sage dies Alles, wie ich es gern habe, denn, der Hausfrau ist das immer am angenehmsten.
Herzlich Sie Beide grüßend
Ihre
Clara Schumann.

Eilig.

Für Ihre liebe Frau die kleine Notiz, daß ich ein Nachtlicht brenne [sic].

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Levy, Martin (943)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 18
Briefwechsel Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1856 bis 1896 / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz, Eva Katharina Klein und Thomas Synofzik / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86846-055-1
381f.
 



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