19.12.2019

Briefe



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ID: 1235 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 05.10.1849
 

Lieber Freund,
Mit vielem Dank folgen hier die Noten zurück. Das Stück von Clari fehlt nur noch. Sie erhalten es ehestens. Entschuldigen Sie, daß auf einige Ihrer Stimmen aus Versehen der Stempel des Chorgesangvereins gedruckt worden ist! –
Die Symphonie v. Spindler hab’ ich nicht gehört. Sie soll gefallen haben. Das soll freilich hier nichts bedeuten.
Von E. Klitzsch’s neuesten Sachen kenn ich nichts. Gewiß würde er sich in andern Verhältnissen als Componist Geltung verschaffen. Er hat das Zeug dazu, Fleiß und Kenntniß. Sein Name steht ihm auch im Weg.
Vom „Verzeichniß“ hab’ ich keine rechte Vorstellung. Es ist wohl eine Aufstellung des Vorzüglichsten. Wäre das Wort „Classisch“ nicht zu umgehen?
Für heute nur noch viele Grüße. Ich befind mich seit wenigen Tagen immer unwohl. Doch hoffe ich, soll’s vorübergehen.
R. Sch.

d. 5ten Oct. 1849

Mit einem
Paquet Musicalien.

  Absender: Schumann, Robert (14753)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Brendel, Franz (261)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 5
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Franz Brendel, Hermann Levi, Franz Liszt, Richard Pohl und Richard Wagner / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Thomas Synofzik, Axel Schröter und Klaus Döge / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86846-016-2
289f.
 

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