19.12.2019

Briefe



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ID: 12615 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 23.05.1890
 

Frankfurt a/M d. 23 Mai 1890
Liebe Frau v. Beckerath
Joachim kömmt nicht. Ich habe nun so gedacht, wenn es Ihnen passend ist, kommen wir Dienstag [gegen] Abend, bleiben die Nacht bei Ihnen, besuchen Mittwoch Vormittag den Niederwald, bleiben dann bis 7 Uhr Abends noch bei Ihnen. Nun habe ich aber meinen kleinen 13jährigen Enkel Schumann bei uns, und würde gern Diesen am Mittwoch mit dem ersten Zug von hier nach Rüdesh kommen lassen, um ihm die Pfingstfreude zu machen, daß er das Denkmal sieht. Würden Sie dies erlauben? ich würde auf alle Fälle nur mit Marie kommen, da Eugenie Anderes vor hat. Bitte noch um ein Wort ob Ihnen dieser Vorschlag angenehm ist.
Der Himmel gebe nun das schöne Wetter dazu, denn nur bei gutem Wetter könnte ich die Fahrt unternehmen.
Herzlichst dankend grüßt Sie mit Ihren lieben Söhnen
Ihre
alt ergeb
Clara Schumann.

[Umschlag]
Frau
Laura v. Beckerath
Rüdesheim
am Rhein.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Beckerath, Laura von (168)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 12
Briefwechsel Clara Schumanns mit Landgräfin Anna von Hessen, Marie von Oriola und anderen Angehörigen deutscher Adelshäuser / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86846-023-0
295f.
 



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