19.12.2019

Briefe



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ID: 12689 Brieftext


Geschrieben am: Samstag 06.12.1890
 

Frankfurt a/M d. 6 Dec. 1890.

Lieber Herr Scholz,

es kann mir ja nur eine Freude sein, wenn hier Ihre Oper zur Aufführung kommt! – Selbst, wenn ich Schritte für die Genovefa hier gethan hätte, was aber nie geschehen ist, würde ich es nur natürlich finden, mit meinen Wünschen zurückzutreten. Sie haben ja so Recht in allem, was Sie im Bezug darauf sagen, und somit bedarf es wohl meinerseits keiner weitern Versicherung. Noch eines: Sie schrieben mir, daß Sie erst am 12ten zurückkehren, haben aber den Uebungsabend, wo alle meine Schüler fast spielen (die Besten wenigstens) auf den 11ten d. M. gesetzt. Ich möchte doch, daß Sie gerade da hier wären, und selbst prüften, was Sie etwa für Prüfungs-Concerte gebrauchen können, was ja der Hauptzweck dieses Abends war. Bitte, lassen Sie mir [sic] nur durch eine Postcarte wissen, wie es mit Ihrer Rückkehr steht?
Herzlich grüßend, und das Beste wünschend
Ihre
altergeb
Clara Schumann.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort:
  Empfänger: Scholz, Bernhard [Familie] (2867)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 16
Robert und Clara Schumanns mit Bernhard Scholz und anderen Korrespondenten in Frankfurt am Main / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Anselm Eber / Dohr / Erschienen: 2020
ISBN: 978-3-86846-027-8
264f.
 



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