19.12.2019

Briefe



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ID: 12824 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 19.05.1886
 

Frankf. d. 19 Mai 86.
Theuere Frau Landgräfin,
herzlichen Dank für die wohlschmeckende Gabe – Sie haben uns aber ein gar so großes Stück von dem Kuchen gesandt, und sich selbst beraubt! –
Leider sagt mir die Baronin von Rothschild, daß sie zu unwohl ist, um am Donnerstag die Musik bei sich zu haben. Es thut mir sehr leid, aber natürlich muß man sich der Gesundheit fügen – sie ist schon lange recht unwohl. Sie hatten mir neulich in Ihrem freundlichen Briefe noch einen Besuch versprochen, ehe Sie Frkf. verlassen. Darf ich wohl noch darauf hoffen? Wie Sie, liebe Königl Hoheit, mich dadurch erfreuen, wissen Sie, und zeichne ich mich in alter
treuer Gesinnung
verehrte Frau
Landgräfin
Ihre
Clara Schumann.

[Umschlag]
Ihrer Königl Hoheit
Frau Landgräfin
Anna von Hessen.
Hier.
25 Savignystraße.


[Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Kulturstiftung des Hauses Hessen]

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Landgräfin Anna von Hessen (2568)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 12
Briefwechsel Clara Schumanns mit Landgräfin Anna von Hessen, Marie von Oriola und anderen Angehörigen deutscher Adelshäuser / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86846-023-0
154
 



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