19.12.2019

Briefe



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ID: 13167 Brieftext


Geschrieben am: Samstag 23.02.1895
 

D. 23 Febr. 95
32 Myliusstr.

Geehrte Frau,

indem ich Ihnen für Ihre freundliche Sendung sehr danke, muß ich Ihnen mein Bedauern aussprechen, über das Mißverständniß. Ich kann mich aber durchaus nicht besinnen, durch welche Aeußerung ich Dasselbe |2| hervorgerufen habe? Es war nie meine Absicht Sie durch meine Enkelin zu mir abholen zu lassen. Wie sollte ich drauf kommen, bin ich doch täglich von 5–6 Uhr für Jedermann zu sprechen! – Ich denke Julie wird in wenig Tagen wieder ganz wohl sein, (Influenza hat sie nicht, nur eine leichte Erkältung) und, |3| wollen Sie mich dann besuchen, so erfreuen Sie damit
Ihre
Ihnen hochachtungsvoll
ergebene
Clara Schumann.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Anonyme Frau (1854)
Empfangsort: Frankfurt am Main ?
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 16
Robert und Clara Schumanns mit Bernhard Scholz und anderen Korrespondenten in Frankfurt am Main / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Anselm Eber / Dohr / Erschienen: 2020
ISBN: 978-3-86846-027-8
1170f.
 



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