19.12.2019

Briefe



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ID: 13388 Brieftext


Geschrieben am: Dienstag 15.01.1889 bis: 18.01.1889
 

überhaupt die Besorgung des Concertes übernommen?
Ich hatte meinen Bruder gebeten, zu dirigiren, u. dachte es, eine schöne Gelegenheit für diesen, einmal eine Ouverture von sich zu dirigiren als Anfangsstück.
Dann noch etwas Wichtiges, woran möglicherweise Joachim nicht denkt: Ich kann am Tage des Concertes keine Probe machen, sondern Tags zuvor, am Vormittag, oder noch lieber zwei Tage zuvor also Montag oder Dinstag [sic]. Dies muß doch wohl, da das Orchester sehr beschäftigt ist, jetzt schon festgesetzt werden. Das ist nun sehr viel, was ich wieder auf Ihre Schultern lade, aber ich weiß es doch nicht anders zu machen, und kenne gar zu gut Ihre Liebenswürdigkeit. Manches fällt mir noch ein, doch hat das Zeit, bis ich komme.
Nun seien Sie für heute mit der lieben Frau herzlichst gegrüßt.
Auf Wiedersehen dann am Sonnabend!
Ihre
alt ergebene
Clara Schumann.


  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Levy, Martin (943)
  Empfangsort: Berlin
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 18
Briefwechsel Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1856 bis 1896 / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz, Eva Katharina Klein und Thomas Synofzik / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2015
ISBN: 978-3-86846-055-1
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