15.07.2019

Briefe



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ID: 138 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 18.03.1855
 

Mit großem Vergnügen habe ich in Ihrem mich sehr erfreuendem Schreiben gelesen,daß in kurzer Zeit auch der zweihändige Clavierauszug erscheint. Bis jetzt konnte ich nur aus diesem Arrangement die Ouverture vergewärtigen; es war das Schlimmste bei dem Musikfeste, daß sie am 3ten Tag zum Schluß kam. <Schon[?]> Ich habe das Arrangement ganz correct gefunden.

RSA VII/1/2, S. 151






[...]
Es sollte mir angenehm sein, wenn ich mit einer so berühmten Verlagshandlung wegen Veröffentlichung irgend einer Composition vereinigt [sein] könnte. Ich habe bei mir: Fünf Gedichte der Königin Maria Stuart für eine Mezzosopranstimme mit Pianoforte. Die Uebersetzung kann man ganz trefflich nennen -, aus einer Sammlung altenglischer Gedichte von Gisbert Freiherrn Vincke. Die Gesänge sind nach ihrer eigenthümlichen Weise (als Gedichte) in Bezug auf Stimme und Begleitung einfach nationell aufgefaßt. Die Ueberschriften heißen: Abschied von Frankreich. Nach der Geburt ihres Sohnes (ein Anruf an Jesus Christus). An die Königin Elisabeth. Abschied von der Welt. Gebet.
Wenn Sie, geehrter Herr, das Gesangheft, das etwa 11 Platten gibt, zur Ansicht wünschten, so würde ich es Ihnen zu jeder Zeit zusenden können. [...]



RSA VI/6,2, S. 416 [gek.]
Zit. nach: Briefe NF2/1904, S. 408f.

  Absender: Schumann, Robert (1455)
  Absendeort: Endenich
  Empfänger: Simrock, Peter Joseph (2961)
  Empfänger-Institution: Simrock
  Empfangsort:
  SBE: III.5, S. 477ff.
 

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