19.12.2019

Briefe



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ID: 13827 Brieftext


Geschrieben am:
 

Frankfurt a /M., o.D.
Liebster Nand, an Dich, als dem Aeltesten, schreibe ich heute, um Euch Allen Dreien zu sagen, wie herzlich mich Eure Briefe erfreut haben. Dem Felix sage auch wie sehr mich sein hübsches Weihnachts-Gedicht überrascht hat – ich dachte gar nicht[,] daß er schon so hübsch schreiben könnte. Wie froh bin ich zu hören, daß Ihr Euch alle Drei so wohl bei den lieben Onkel und Tanten befindet – beweist ihnen nur auch recht Eure Dankbarkeit durch Fleiß und Gehorsam, das ist das Beste! Nun kommt bald die Zeit, wo Euch der Papa besucht, u. auch Julie, die sich sehr darauf freut. Auch wir denken Euch auf einen Tag zu besuchen – wir haben Euch so lange nicht gesehen, Ihr seyd unterdeß ganz große Jungen geworden – am Ende kennen wir Euch gar nicht mehr! Ich habe aber zu viel zu thuen, wäre dies nicht, so hätte ich Jedem von Euch geschrieben, aber Ihr müßt Euch ___ Dieses theilen, es gehört dem Einen wie dem Andern.
Am 30. Juni hoffen wir bei Euch zu sein.
Mit treuen Küssen bin ich Eure Großmama
Clara.

Ich schreibe dieser Tage an Tante Henne.
Beide Tanten grüßen herzlichst.


  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Schumann, Ferdinand (Nand) (2904)
  Empfangsort:
 



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