19.12.2019

Briefe



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ID: 13887 Brieftext


Geschrieben am: Donnerstag 22.02.1855
 

Berlin d. 22 Febr: 1855 Donnerstag
Lieber Herr Doctor,
wollen Sie wohl die große Güte haben mir von der Gewandhaus-Direction die Stimmen zu meines Mannes B dur (Nr. 1) Symphonie für einige Tage zu verschaffen? hier sind sie nicht aufzutreiben, Montag d. 26 soll sie in unserem Concerte gemacht werden, und ist die erste Probe schon Sonnabend übermorgen Mittag. Bitte, lieber Herr Doctor, schicken Sie sie mir umgehend vollständig; Partitur ist nicht nöthig, diese ist hier.
Ihren lieben Brief nach Düsseld. erhielt ich. Glauben Sie wirklich, daß wir noch eine gute Soiree in Leipzig geben könnten? dann kämen wir doch noch einmal! vielleicht Montag d. 12ten? wüßten wir im Voraus, daß es gut ausfiele, so käme Joachim, der d. 10ten wieder in Hannover sein muß, doch noch einmal nach Leipzig. Vielleicht ginge es auch nächste Woche? doch darüber könnte ich auch erst Sonntag bestimmt Antwort geben, weil wir verschiedene Engagements im Vorschlag haben.
Wollen sie mir eine Zeile darauf schreiben? ich habe so große Lust immer in Leipzig! –
Meine Adresse ist: Herrn musicalienhändler Friedländer, Werderstraße Nr. 8.
Herzlichst Sie alle grüßend, und harrend Ihrer gütigen Sendung
Ihre
Ergebene
Clara Schumann.
Das Quartett der Symphonie müßten wir wohl wenigstens dreifach haben.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Berlin
  Empfänger: Härtel, Hermann (617)
  Empfangsort:
 



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