25.02.2022

Briefe



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ID: 14066
Geschrieben am: Mittwoch 16.02.1859
 

Wien d. 16. Febr. 59.
Liebe Marie,
nur wenig Worte! ich bin so furchtbar beschäfftigt, daß ich nicht mehr kann. Meine Zeilen heute betreffen nur die Chorgesangverein-Angelegen¬heit. Ich habe nämlich von meiner Schwester von der Sache (nämlich, daß ich spielen würde) wie von |2| einer bekannten Thatsache sprechen hören, und war darüber nicht wenig erstaunt, denn ich hatte Ihnen das Versprechen unter dem Siegel der Verschwiegenheit gegeben – nur Bar¬theldes, dachte ich, sollte es wissen. Nun, es macht am Ende nichts weiter |3| aus, doch, da ich selbst Concert in Dresden geben will, so bitte ich Sie sehr Herrn Bartheldes zu sagen, daß er meine Mitwirkung nicht eher be¬kannt macht, als bis mein erstes Concert vorüber – es würde mir das doch Schaden bringen. Dann aber |4| erfülle ich mein Versprechen mit Freude.
Alles Weitere mündlich d. 26 oder 27
Herzlich
Ihre
Cl. Sch.
Sehr eilig.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Wien
  Empfänger: Lindeman, Marie von (2605)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 22
Robert und Clara Schumann im Briefwechsel mit Korrespondenten in Dresden / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Carlos Lozano Fernandez und Renate Brunner / Dohr / Erschienen: 2021
ISBN: 978-3-86846-032-2
1227 f.

  Standort/Quelle:*) D-Dl, s: Mscr. Dresd. App. 16, Nr. 42
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 

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