25.02.2022

Briefe



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ID: 1690
Geschrieben am: Mittwoch 20.04.1853
 

Lieber Reinecke,

Schreiben Sie an Liszt, daß ich später sehr gern bereit bin, die Ballade „Des Sängers Fluch“ ihm zur Aufführung zu überlaßen, d. h. bis ich die Ballade selbst gehört, was wahrscheinlich zu Anfang des Winters sein wird. Denn, vorher ein Werk aus der Hand zu geben, ehe man es gehört, wäre ein etwas stiefväterliches Benehmen, das mir Liszt selbst nicht verdenken wird. Wir sind in starker Zurüstung zum Musikfest; es verspricht ganz anständig zu werden. Ich habe dazu (zum Schluß des 3ten Tages) eine Festouverture mit Gesang über das Rheinweinlied gemacht, das Sie Sich hoffentlich auch mitanhören werden. Viele Grüße, auch an Ihre liebe Frau, von mir und den meinigen!
R. Sch.

D., d. 20 April 53.

[BV-A, Nr. 2238:] C. Reinecke Cöln [Bemerkung:] Daß ich Liszt die Ballade „Sängers Fluch“ später geben wolle.

  Absender: Schumann, Robert (1455)
  Absendeort: Düsseldorf
  Empfänger: Reinecke, Carl (1243)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
751f.

  Standort/Quelle:*) unbekannt
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 

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