19.12.2019

Briefe



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ID: 17328 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 01.04.1859 bis: 30.04.1859
 

Nur zwei Worte! Ich reise am Sonntag mit dem Nachtzug; es wäre denn, daß Sie mir einen andern Vorschlag machten, um bis Düsseldorf zusammen zu fahren, was ganz herrlich von Ihnen wäre! Leider kann ich das ung. Concert nicht mehr hier probiren; was mir wegen der Einbuße Joh. hier zu haben sehr leid thut. Ich schreibe diesem mit seiner Partitur nach Hamburg. Grüßen Sie ihn einstweilen, auch Woldemar herzlich. Von des letztern Ouvert. habe ich mir eine Partitur bestellt, und freue mich darauf. Für Billets zur Philh. am 2ten Mai sorge ich. Könnten Sie doch am 30ten schon zur Probe in London sein! Es wäre mir viel werth! Es müßte doch mit dem – Anderson zugehen, wenn Sie dies Jahr nicht im Philharmonic spielten; for shame! In Brüssel war’s sehr angenehm; ich bin unmuthig hin, und fidel zurück gekommen. Die gütige, liebe Bernstorff hat Gott sei Dank ihre langen, langen Leiden vorgestern zu Ende gekämpft. Über Vieles bald und mündlich! Eine liebe Aussicht.
Der Ihrige
Joseph J.

  Absender: Joachim, Joseph (773)
  Absendeort:
  Empfänger: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 2
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Joseph Joachim und seiner Familie / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-013-1
458f.
 



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