19.12.2019

Briefe



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ID: 17347 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 12.09.1860
 

Liebe Frau Schumann

da ich von Ihnen noch nichts über Dresden höre, so bin ich zweifelhaft ob ich nicht darüber zuerst zu schreiben versprochen habe. Also en tous cas: mir steht nichts im Wege, und ich bitte nun mir die Daten von den Concerten Ende Oktobers in Dresden sobald als thunlich mitzutheilen, damit ich darnach meine hierortigen Quartettaufführungen festsetze, und auch den kuten Gonzerttirekdoren einen Tag nenne. Reinecke schrieb heute. Noch einen Brief, und einen sehr lieben, gab’s heute aus Hamburg! Mir fehlte die ganze Zeit etwas, und erst heute weiß ich daß es unseres verzogenen Kameraden Schriftzüge waren. Platen ist mit meinem Urlaub im Februar einverstanden. Die übrigen Concertdinge sind noch nicht fixirt. Schönste Grüße an die Ihrigen und Ihre Umgebung. Auch an den Schützen, den ich bitte mich nicht ohne Nachrichten über seinen Aufenthalt zu lassen, wenn er Kreuznach valet sagt!
Frau Detmold kam erst vorgestern an.
In bekannter Ergebenheit
herzlichst
J. J.

  Absender: Joachim, Joseph (773)
  Absendeort: Hannover
  Empfänger: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Empfangsort: Kreuznach
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 2
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Joseph Joachim und seiner Familie / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-013-1
546f.
 



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