19.12.2019

Briefe



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ID: 17729 Brieftext


Geschrieben am: Samstag 20.09.1873
 

Wien, 20. Sept. 1873.

Hochgeehrte gnädige Frau!
Die mit der Ueberlassung des Aufführungsrechtes der „Genoveva“ in Verbindung stehende Honorar-Frage wird ganz Ihrem maßgebenden Wunsche entsprechend gelöst werden.
Ich bitte also recht <sehr> dringend die Partitur mir so bald als möglich zukommen zu lassen, da die Aufführung des Werkes im November d. Js. stattfinden soll.
Prof. Hanslik [sic] erzählte mir von einer Einrichtung der Partitur (durch Kapellmeister Levy) für die Aufführung in Carlsruhe, welche Sie, gnädige Frau gebilligt haben.
Wäre es möglich, die Partitur mit diesen Abänderungen, Kürzungen u dgl. zu bekommen? –
Inzwischen werde ich den Vertrag ausfertigen lassen, erbitte dann Ihre Unterschrift und werde das Honorar von Eintausend Gulden, <> sowie 60 f. für die Partitur sogleich übersenden.
Mit herzlichem Dank für Ihre Mühewaltung zeichnet in vorzüglicher Hochachtung verehrungsvoll ergebenst
Herbeck mp.

  Absender: Herbeck, Johann Ritter von (672)
  Absendeort: Wien
  Empfänger: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 4
Briefwechsel Clara Schumanns mit Maria und Richard Fellinger, Anna Franz geb. Wittgenstein, Max Kalbeck und anderen Korrespondenten in Österreich / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz, Anselm Eber und Thomas Synofzik / Dohr / Erschienen: 2020
ISBN: 978-3-86846-015-5
568f.
 



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