19.12.2019

Briefe



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ID: 1806 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 29.07.1849
 

Ihre Antwort, verehrter Freund, kam mir ziemlich erwünscht. Es hat sich jetzt nähmlich hier auch ein Comite zur großartigeren Begehung der Feier für Göthe gebildet, und man hat sie mit meiner Musik zu Faust zu beschließen beschlossen (Verzeihung für’s Doppelwort) – Zugesagt hatte ich hier noch nicht; doch wär’ es mir wohl übel vermerkt worden, hätte ich eine Aufführung in W. der hiesigen vorgezogen. Kurz, es ist mir lieb, daß
es so kömmt. Und dann hätte mir die ganze Sache ohne Ihre Anwesenheit in W. wenig Spaß gemacht.
Kehren Sie nur bald wohl und gestärkt aus dem Bad zurück! Dauert Ihre Abwesenheit nicht über sechs Wochen, so hoffe ich Sie wohl zu Aufführung meiner Oper in L. noch zu sehen?
Mit bestem Dank für Ihre freundlichen Bemühungen und vielen Grüßen von mir und der Frau
Ihr
ergebener
R. Schumann.

  Absender: Schumann, Robert (1455)
  Absendeort: Dresden
  Empfänger: Liszt, Franz (964)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 5
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Franz Brendel, Hermann Levi, Franz Liszt, Richard Pohl und Richard Wagner / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Thomas Synofzik, Axel Schröter und Klaus Döge / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86846-016-2
153f.
 



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