19.12.2019

Briefe



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ID: 18649 Brieftext


Geschrieben am: Dienstag 28.11.1893
 

Liebe verehrte Frau Schumann!

Ich mache mit Helene H. einen „kleinen Spritzer“ nach Strassburg und möchte auf der Rückreise bei Ihnen anklopfen, wenn wir Sie nicht stören. Wir träfen Sonntag den 3. Dez. um 7 1/4 Uhr Abends in Frankfurt ein, und würden gerne dann gleich bei Ihnen einbrechen, wenn Sie nichts anderes vor haben. Den nächsten Tag bleiben wir bis gegen Abend in Frankfurt, Sie können uns also mit Auswahl sehen, d. h. ganz zur Zeit wo es Ihnen passt! Nun hängt allerdings dies Alles noch von Verschiedenem ab, was sich uns in Berlin anklammert – vielleicht wird gar nichts draus – ich bitte nur recht schön um Ihr vorläufiges Gutachten. Wir fahren Freitag direct nach Strassburg, wo wir Sonnabend 2. Dez. Mittag eintreffen. Schnelle Mittheilungen träfen mich dort per adresse: Prof. Dr Fr. Spitta, Schwarzwaldstr. 4, Sonnabend und Sonntag früh.
Wir küssen Ihnen die lieben Hände und grüssen Frl. Marie auf’s Beste!
Ihr treu ergebener
Herzogenberg

Berlin W. 62. Kurfürstendamm 141 28. Nov. 93

  Absender: Herzogenberg, Heinrich Freiherr von (692)
  Absendeort: Berlin
  Empfänger: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 15
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit den Familien Voigt, Preußer, Herzogenberg und anderen Korrespondenten in Leipzig / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller, Ekaterina Smyka / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2016
ISBN: 978-3-86846-026-1
807
 



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