19.12.2019

Briefe



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ID: 20570 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 08.10.1873
 

<>8[?]ten Oktober. Baden. Baden
Lichtenthal 14.
Hochgeehrter Herr.

Soeben erhalte ich Nachricht von München, daß es unmöglich sei die Partitur der Genoveva vor Anfang November abzuliefern, was ich Ihnen hierdurch mitzutheilen mich verpflichtet fühle. Es ist mir recht leid, wenn Ihnen dieß unangenehm ist, jedoch hätten Sie mir im Sommer Ihre Absicht mitgetheilt, so hätte ich eine Copie früher besorgen können. Ich hatte vor Ihrer Anfrage schon in Hanover [sic] u Wiesbaden Copien versprochen, muß also diese Versprechen zuvor einhalten.
Noch möchte ich Ihnen wegen des Textbuches sagen, daß ich für dasselbe einen Antheil zu erhalten habe, und bitte Sie mir mitzutheilen wie Sie das zu halten gedenken: in München offerirt man mir die Hälfte des Verkaufs-Preißes eines jeden Textbuches.
|2| Ihrer gefälligen baldigen Mittheilung entgegensehend zeichne ich mit Hochachtungsvollen Grüßen
Ihre
ergebene
Clara Schumann.
[Umschlag]
Herrn J. Herbeck
Intendant des kaiserlichen Hofopern-Theaters
in
Wien

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort:
  Empfänger: Herbeck, Johann Ritter von (672)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 4
Briefwechsel Clara Schumanns mit Maria und Richard Fellinger, Anna Franz geb. Wittgenstein, Max Kalbeck und anderen Korrespondenten in Österreich / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz, Anselm Eber und Thomas Synofzik / Dohr / Erschienen: 2020
ISBN: 978-3-86846-015-5
572f.
 



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