19.12.2019

Briefe



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ID: 21646 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 21.09.1884
 

Frankf. d. 21 Septbr 84
Liebes Fräulein,
nehmen Sie und Ihre liebe Freundin herzlichsten Dank für Ihre treuen Wünsche, und lassen Sie sich für das reizende Deckchen noch besonders die Hand drücken. Wie viel Mühe haben Sie sich wieder gemacht – das sollten Sie nicht thun, es bedarf ja keiner Beweise Ihrer Anhänglichkeit für mich! –
Gestern sind wir zurückgekehrt, bedauernd daß wir nicht noch länger in Berchtesgaden bei dem herrlichen Wetter bleiben konnten. Wir waren die letzten Wochen in Hofreit, u. sehr zufrieden. –
Nach Berlin komme ich vorläufig nicht, aber, so Gott will, nach Leipzig. – Ich habe hier viel zu thun vorgefunden, daher nur den kurzen, aber wärmsten Gruß für Sie Beide von Ihrer alt ergeb
Clara Schumann.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Wendt, Mathilde (1688)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 14
Briefwechsel Clara Schumanns mit Mathilde Wendt und Malwine Jungius sowie Gustav Wendt / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2011
ISBN: 978-3-86846-025-4
93f.
 



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