19.12.2019

Briefe



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ID: 2179 Brieftext


Geschrieben am: Freitag 17.08.1838
 

Leipzig, den 17ten Aug. 1838.
Schönen Dank für den Brief! Nun bitt’ ich Dich, Alter, mach, daß Du mit dem Feilen fertig wirst und schicke dann! Es könnte sein, daß ich schon in vier Wochen von hier gehe und ich wünschte Deinen Vogler natürlich selbst zu lesen. Also kann ich ihn wohl in drei Wochen erwarten?
Mendelssohn ist noch nicht zurück. Spohr ging hier durch, hat mich besucht; da konnte ich [mich] einmal wieder an einem Meisterantlitz erfreuen; auch hat er meine Musik sehr lieb. Vielleicht komme ich vor meiner Abreise noch nach Dresden, wo ich dich aufsuche – bei Hempel.
Adieu. Ich habe entsetzlich zu arbeiten.
Dein
Eusebius.

Sr. Wohlgeboren
Herrn Schriftsteller Burmeister Lyser
in
Dresden.
Durch gefällige Besorgung
des Herrn Meser.

  Absender: Schumann, Robert (1455)
  Absendeort:
  Empfänger: Lyser, Johann Peter (995)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 6
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Eduard Bendemann, Julius Hübner, Johann Peter Lyser und anderen Dresdner Künstlern / Editionsleitung: Thomas Synofzik, Michael Heinemann / Herausgeber: Renate Brunner, Michael Heinemann, Irmgard Knechtges-Obrecht, Klaus Martin Kopitz und Annegret Rosenmüller / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2014
ISBN: 978-3-86846-017-9
744f.
 

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