23.01.2024

Briefe



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ID: 22064
Geschrieben am: Donnerstag 02.01.1868
 

Frankfurth d. 2 Jan. 1868.
Liebe Frau Riggenbach,
eine große Bitte führt mich zu Ihnen – ich weiß Sie sind mir so freundlich gesinnt, daß Sie mich nicht unbescheiden finden.
Meine Marie ist nämlich vor einigen Tagen zu ihrer Schwester Julie nach Divonne bei Genf gereist, und kehrt am Freitag oder Sonnabend d. 4ten über Basel hierher zurück. Ich wollte ihr nicht erlauben Nachts zu reisen, und habe nun die Bitte, ob Sie sie die Nacht |2| bei sich beherbergen wollen? ich glaube mehr, daß sie Sonnabend, als morgen kömmt. Eine Bitte aber hätte ich noch und zwar, daß, falls irgend ein Hinderniß zur Erfüllung dieser Bitte wäre, Sie Marie doch ein Thelegramm nach Divonne (es ist eine Thelegraphen-Station) davon benachrichtigten.
Adresse: Mlle Marie Schumann
Divonne
Docteur Vidart.
Nehmen Sie, liebe Frau, mit all den lieben Ihrigen7 meine herzlichsten Wünsche |3| zum neuen Jahr, und von neuem die Versicherung der herzlichen Ergebenheit
Ihrer
Clara Schumann.


  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Riggenbach-Stehlin, Margaretha (2787)
Empfangsort: Basel
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 10
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Theodor Kirchner, Alfred Volkland und anderen Korrespondenten in der Schweiz / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller / Dohr / Erschienen: 2022
ISBN: 978-3-86846-021-6
871f.

  Standort/Quelle:*) CH-Bst, s: PA 841a F 20.1 5
 
*) Die Auflösung der Kürzel für Bibliotheken und
Archive finden Sie hier: Online Directory of RISM Library Sigla
 
 



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