15.07.2019

Briefe



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ID: 22124 Brieftext


Geschrieben am: Donnerstag 08.08.1850
 

Geehrter Herr, ja wohl kannte ich Ihre Handschrift noch und danke Ihnen für ihre freundliches Anerbieten. Den Tag unsrer Ankunft in Düsseldorf würde ich Ihnen später noch bestimmt mitteilen, es hängt mit von der Antwort des inliegenden Briefes ab, den Sie gefälligst Herrn Euler zustellen lassen wollen. Die ersten Tage müßten wir natürlich im Gasthof bleiben. Wollen Sie indes schon jetzt so freundlich sein, sich nach Logis für uns umzutun, so würde uns gewiß dadurch Zeit erspart. Wir wünschen es in freundlicher Lage, womöglich mit einem Blick ins Grüne und einem Garten oder Gärtchen für die Kinder, hohes Parterre oder erste Etage, Raum für mich, meine Frau, fünf Kinder und zwei bis drei Dienstboten - keine musikalische Nachbarschaft - und der Preis nicht über 200 Taler. Wäre wenigstens ein Teil der (? Möbel) mit dabei, so wäre uns das sehr erwünscht, da wir von hier uns unsre bessern mitzunehmen gedenken.
Wollen Sie sich [unleserlich] für uns bemühen, so haben Sie herzlichen Dank im voraus. Die Entscheidung treffen wir dann persönlich, Sie dann in der Hoffnung eines baldigen und frohen Wiedersehens.
Ihr ergebener
R. Schumann.

  Absender: Schumann, Robert (1455)
  Absendeort:
  Empfänger: Anonymer Herr [Rheinischer Poet ?] (1993)
  Empfangsort:
 



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