15.07.2019

Briefe



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ID: 22166 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 25.06.1879
 

[Rohübertragung]
Geehrter Herr Doctor!
Fürerst danke ich Ihnen
für die abermalige freund-
liche Sendung, sowohl der
Musikalien, als auch des
Text-Ertrages.
Was die Angelegenheit der
Genoveva-Partitur betrifft,
so bin ich ja natürlich gern
bereit zu Allem, natür-
lich vorausgesetzt, daß mir
das Aufführungsrecht ver-
bleibt u. Sie dies, wie
//
Sie freundlich erwähnen,
auf dem Titelblatt bemer-
ken.
Ich kann Ihnen heute
mittheilen, daß die Oper
im Herbst in Frankfurt a/M.
daran kommt.
Eine Frage noch: Bedürfen
Sie zum Druck der
Partitur eine Kopie der-
selben? Diese müßte
dann geschrieben werden
u. könnte ich kaum un-
//
ter 150 rm. beschaffen. Ich
vermuthe aber, daß Sie
nach den Stimmen drucken
laßen. Sie theilen mir
wohl seiner Zeit mit,
wann wir die Sache in
Angriff nehmen. Ich freue
mich sehr über Ihren Ent-
schluß.
Es wird Sie intereßiren,
zu hören, daß das Denk-
mal in Bonn im
Herbst enthüllt, u. eine
//
Feier damit verbunden
werden wird.
Meine Adresse bleibt
immer Frankfurt.
Indem ich Sie freundlichst
grüße, bin ich
Ihre aufrichtig ergebene
Clara Schumann.

[Eingangsvermerk: 1879.
Kiel, 25. Juni
Clara Schumann]

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Kiel
  Empfänger: Abraham, Max (3)
  Empfänger-Institution: Peters, C. F.
Empfangsort: Leipzig
 



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