15.07.2019

Briefe



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ID: 22184 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 06.01.1895
 

[Rohübertragung]
Frankfurt a/M
d. 6 Jan: 1895.

Geehrtester Herr
Doctor,

den Dank für Ihre
abermalige Güte
möchte ich mir Ihnen
auszusprechen nicht
nehmen lassen. Die
Bestellung der
Musikalien überließ
ich meiner Tochter,
//
ich fand sie so groß,
daß ich, trotz Ihrer
stets bewiesenen Nach-
sicht, nicht recht den
Muth dazu hatte.
Sie haben aber durch
die Sendung Allen
große Freude berei-
tet, und so nehmen
Sie den herzlichsten
Dank für Ihr
unerschöpfliches Wohlwollen.
//
Möge Ihnen das
neue Jahr nur
Freudiges bringen!

Mit hochachtungs-
vollem Gruße
Ihre
dankend ergeb
Clara Schumann.
//
[Eingangsvermerk: 1895.
Frankfurt am 6./1.
Clara Schumann]

P.S. Ich möchte Ihnen
noch sagen, daß
die Musikalien
zum größeren Theile
für meine zwei
Enkelkinder waren,
die Beide (19 und 20 Jahr)
sich der Musik wid-
men. Meine Enkel-
tochter läßt sich in
Wiesbaden als Lehrerin
nieder, der Sohn
lebt bei uns und stu-
dirt vorläufig Clavier.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Frankfurt am Main
  Empfänger: Abraham, Max (3)
  Empfänger-Institution: Peters, C. F.
Empfangsort: Leipzig
 



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