19.12.2019

Briefe



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ID: 22394 Brieftext


Geschrieben am: Sonntag 25.12.1864
 

Düsseldorf d. 25 Dec. 1864.

Liebe Frau Ursi,

wie sehr haben Sie mich erfreut durch Ihr liebes Geschenk, das mir, als von Ihnen kommend, ein doppelt willkommenes war. Haben Sie Dank, herzlichsten liebe Ursi! – Hoffentlich haben Sie das schöne Fest recht beglückt mit Mann und Kind genossen – ich hätte wohl dem Kleinen seine Augen sehen mögen bei’m Lichterbaum. Haben Sie ihm auch schon etwas beschert? Ich freue mich sehr, daß ich Ihnen bald wieder die Hand drücken kann, und daß Sie wieder so lieb sein wollen zu singen, wo Sie mich dann doch auch wieder eine Nummer begleiten lassen? Nächster Tage muß ich dem lieben Jo Einiges Bezügliche der Soiree schreiben, einstweilen können Sie ihm aber schon sagen, daß es mir sehr erwünscht wäre, könnte die Soiree am 17ten oder spätestens 18ten sein – am 16ten nicht so gerne, weil ich dann eine schreckliche Anstrengung hätte, am 14ten Conzert in Berlin, 15ten gleich fort ect. ect. Grüßen Sie Julie herzlich und seyen Sie, liebe Ursi umarmt von
Ihrer
getreuen
Clara.
Frau Ursi.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Düsseldorf
  Empfänger: Joachim, Amalie (771)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 2
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Joseph Joachim und seiner Familie / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Klaus Martin Kopitz / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-013-1
806f.
 



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