15.07.2019

Briefe



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ID: 23015 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 17.10.1894
 

Wien, den 17. Oktober 1894.

Liebe Clara,

möchtest Du mir wohl umgehend sagen, ob es Dir recht ist, wenn Mühlfeld und ich Dir am 12. November die Sonaten vorspielen? Ich wäre ungeheuer vergnügt, wenn Du ein freundliches Ja schriebst!

Joachim spielt den 9. und 11. bei Euch und hat Zeit, am 12. unser Zuhörer zu sein. Dir können wir die Stücke schon die Tage vorher spielen, damit Du es recht behaglich beim Zuhören hast. Im Haus wirst Du Unruhe genug gehabt haben, und ich wünsche zunächst nur (ich denke am 8. schon) in die Stadt kommen zu dürfen, zu Dir aber am 12. und, wenn Du willst, mit Mühlfeld, bei dem ich eben anfrage, ob er zu der Zeit kann.

Du wirst von Frau Franz gehört haben, daß Dir das immerhin unsichere Vergnügen einer ersten Probe erlassen ist, wir haben die Sonaten in Berchtesgaden schon fleißig gespielt.

Nun aber bin ich sehr erwartungsvoll, ob Du uns haben willst. Sage also recht bald ein Wort Deinem

herzlich grüßenden

Johannes.

  Absender: Brahms, Johannes (246)
Absendeort: [Wien ?]
  Empfänger: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Empfangsort:
 



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