19.12.2019

Briefe



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ID: 23610 Brieftext


Geschrieben am: Montag 01.06.1835 bis: 30.06.1835
 

Hrn. R. Schumann.

Ohne M. Schmitt (weder Concert, noch Recension darüber) weiter zu erwähnen, nur soviel, daß frühere Schuld, nachdem Du mir später selbst erklärt hast, so und soviel schuldig zu sein, nicht ziehen kann, wenigstens nicht mit der später von Dir anerkannten confundirt werden darf. Ad I. Die alte Schuld, welche nicht wie Du sagst, 7 r 8 g, sondern sogar 8 r betrug, erleidet einen Abzug durch die 5 r 18 g, die <> mir von den 25 Rthl. Redactionsgebühren5 von Dir abgezogen wurden, u. hebt sich vollends durch die Auslagen, die ich an Briefporto, um für „Deine“ Zeitung anzuwerben, hatte. Uebrigens von einem Bezahlen sämmtlicher Gerichtskosten war nie die Rede. Ad II. Was Wieck haben will, mag er selbst fordern. Ad III. <>Mit Sch. Impromtus treibst Du wohl Scherz? Denn soviel ich weiß, hast Du dies, wie ich Dir meine Pf. Schule, <g> nie geschenkt. Die Romance var. habe ich nicht, u. mag sie nicht haben. Die Toccate will ich Dir neu kaufen, da ich sie neu überhaupt wohlfeiler bekomme. Bitte um Resolution noch heute, oder morgen früh.
J. K.

  Absender: Knorr, Julius (841)
Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert (1455)
  Empfangsort: Leipzig
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 20
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1830 bis 1894 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Dohr / Erschienen: 2019
ISBN: 978-3-86846-030-8
613f.
 



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