19.12.2019

Briefe



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ID: 2376 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 26.04.1837
 

Leipzig, 26 April 37.

Sie erhalten hier, mein werther Herr und Freund, 21 Thaler für Ihre in Bd. 4 u. 5. gelieferten Beiträge mit Dank für treuliche Unterstützung. Im Augenblicke erinnere ich mich nicht genau, wie viel ich Honorar für den Druckbogen versprach: oben ist er für 2 Louisdor (11 Thlr. 12 Gr.) berechnet. Soll aber ich und die Zeitschrift bestehen, so muß ich für jetzt alle Mitarbeiter auf den Zehn-Thaler-Fuß (für Bogen) herabsetzen. Sie werden mir deshalb nicht untreu, hoffe ich.
Wollen Sie alle Musikalien, die Sie anzeigen, behalten, so kommen Sie wohlfeil dazu (für neun Thaler – sechs Groschen). Wo nicht, so schicken Sie mir baldmöglichst Alles zurück, da <> mir Whistling die in der Zeitschrift angezeigten Compositionen abnimmt. Was macht der Aufsatz über Rochlitz? der von Weber hat mir wieder Lust zu Aufnahme des Ihrigen gemacht. Später (in einigen Tagen) mehr.
In freundschaftl. Achtung
Ihr
R. Schumann

  Absender: Schumann, Robert (1455)
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Becker, Carl Ferdinand (161)
  Empfangsort:
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 19
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1828 bis 1878 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2018
ISBN: 978-3-86846-029-2
156f.
 



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