19.12.2019

Briefe



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ID: 24139 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 18.03.1840
 

Das Königliche Oberappellationsgericht zu Leipzig hat in Rechtssachen Hrn Robert Schumanns, Klägers und Demoiselle Clara Wieck, Mitklägerin, gegen Hrn Friedrich Wieck, Beklagten, ein Erkenntniß abgefaßt zu deßen Publication der 28ste März 1840
terminlich anberaumt worden ist. Ernannter Kläger und Mitklägerin wird daher hierdurch geladen gedachten Tags Vormittags vor 12. Uhr an geordneter Canzleistelle des Königlichen Appellationsgerichts gebührend zu erscheinen, und der Bekanntmachung sothanen Erkenntnißes, welches im Falle des Außenbleibens Mittags 12. Uhr für eröffnet angenommen werden wird, gewärtig zu seyn. Die mit 4 rh. 6 gr. 9 pf. erwachsenen antheiligen Kosten sind desselben Tags zur Appellationsgerichtssportelcasse zu berichtigen.
Zugleich werden dem Kläger die eingereichten Documente und zwar die mittelst Schreibens vom 3n/. dieses Monats zu den Acten übergebenen unter Hinweisung auf die §. 26. des Mandats vom 13n/. März 1832. ertheilte Vorschrift andurch wieder zugestellt.
Leipzig, am 18n/ März 1840.
Königlich Sächsisches Appellationsgericht.
D. Schreckenberger
Hincke.

D/357. Hrn. Adv. Einert/Klägern u. Mitklägerin.

  Absender: Schreckenberger, Christoph Friedrich (10942)
  Absender-Institution: Königliches Appellationsgericht
  Absendeort: Leipzig
  Empfänger: Schumann, Robert / Schumann, Clara geb. Wieck, Clara (14813)
  Empfangsort: Leipzig
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 19
Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Leipzig 1828 bis 1878 / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Ekaterina Smyka / Köln: Verlag Dohr / Erschienen: 2018
ISBN: 978-3-86846-029-2
421f.
 



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