19.12.2019

Briefe



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ID: 24271 Brieftext


Geschrieben am: Mittwoch 16.09.1863
 

Baden d. 16 Septbr. 1863

Verehrter Herr,

so bleibe es denn bei’m 25ten Octbr. und 1 Nov. und danke ich Ihnen für Ihre gütige Mittheilung und für Ihre Bereitwilligkeit mir mit Rath und That beizustehen, den ich freilich recht vielfach in Anspruch zu nehmen gezwungen sein werde.
Ich schrieb mit Diesem Herrn Strauss, frug auch wegen einer Gesangsunterstützung bei ihm an, oder wissen Sie Jemand? ob wohl |2| Herr Gloggner wieder so freundlich wäre? glauben Sie, so schreibe ich ihm, ersuche aber Sie gütigst um seine Adresse. Die Programms habe ich so weit fertig, und sobald die Liste in Umlauf gesetzt werden soll, werde ich sie Herrn Schädel einschicken, so wie ich sie vorläufig habe. Wenn meinen Sie wohl, daß er mit der Liste beginnen soll? haben Sie im kleinen Museum-Saal Sperrsitze? wie meinen Sie, soll ich den Preis setzen? Billets habe ich selbst, und schicke sie Hrn. Schädel, sobald er sie braucht.
|3| Auf die gütige Ueberlassung des Saales darf ich wohl <> sicher rechnen?
Das sind nun wieder allerlei Fragen – haben Sie freundliche Nachsicht mit
Ihrer
dankbarst ergeb
Clara Schumann.

  Absender: Schumann, Clara, geb Wieck, Clara (3179)
  Absendeort: Lichtental
Empfänger: Hartmann, Philipp (11843)
Empfangsort: Frankfurt am Main
  Schumann-Briefedition: Serie: II / Band: 16
Robert und Clara Schumanns mit Bernhard Scholz und anderen Korrespondenten in Frankfurt am Main / Editionsleitung: Thomas Synofzik und Michael Heinemann / Herausgeber: Annegret Rosenmüller und Anselm Eber / Dohr / Erschienen: 2020
ISBN: 978-3-86846-027-8
785f.
 



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